Tipps und Tricks für Dein perfektes Hochzeits-Dinner

Tipps und Tricks für Dein perfektes Hochzeits-Dinner

Habt ihr schon de neue Experten Runde auf www.lieschen-heiratet.de entdeckt? Dort verraten Euch 4 Experten aus der Hochzeitsbranche viele nützliche Informationen, um Euch sicher durch die Planung und Vorbereitung für Euren großen Tag zu navigieren. Den Anfang von meiner Serie  macht die Grande Dame aller Feiern: das erste gemeinsame Dinner als eine Familie. Bei Lieschen verrate ich Euch einige Tipps und Tricks, die Euch souverän und entspannt durch das Festmahl bringen. Und für die detaillierte Planung der Festtafel gibt es hier noch einiges an nützlichem Wissen für Euch.

Tipps und Tricks für Dein perfektes Hochzeits-Dinner
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Tipps und Tricks für Dein perfektes Hochzeits-Dinner

Tischdecke

Bei größeren Festen wird traditionell eine weiße Tischdecke aufgelegt, welche etwas 20 cm über die Tischkante hängen sollte. Unter die Tischwäsche wird ein Moltontuch gebreitet, um die Geräusche des Porzellans und Bestecks zu dämpfen. Durch die Tischdekoration und die Blumen werden farbliche Akzente gesetzt.

Tischschmuck

Die Dekoration bzw. Tischblumen sollten so ausgerichtet werden, dass sie den Blick auf den Tischnachbarn nicht behindern oder sogar die Unterhaltungen beinträchtigen.

Das Tischgedeck

Unter einem Tischgedeck werden alle Utensilien zusammengefasst, die pro Teilnehmer eingedeckt werden. Darunter fällt unter anderem Porzellan, Besteck und Gläser.
Zum Eindecken wird die sogenannte „Grundlinie“, welche 1 – 2 cm parallel zur Tischkante verläuft, als Basis genommen. An dieser Grundlinie werden Platzteller, Besteck und Gläser ausgerichtet.       

Für ein mehrgängiges Menü sollte pro Gast mindestens 70 cm Platz eingeplant werden. Beachtung sollten hier auch die Größe der Stühle sowie eventuell störende Tischbeine finden.

Platzteller

Platzteller werden direkt zu Beginn eingedeckt und verbleiben während des gesamten Essens auf dem Tisch. Sie dienen ausschließlich Dekorationszwecken und werden niemals zum Essen genutzt. Früher nutze man zur Vermeidung von lauten Geräuschen während des Essens sogenannte Klapperdeckchen auf den Platztellern, die heute jedoch selten zum Einsatz kommen.

Porzellan

Gemäß der festgelegten Speisenfolge werden nun die einzelnen Gänge aufgetragen. Diese unterteilen sich normalerweise in Suppenteller oder -tasse, Vorspeisen Teller, Hauptgang und Dessert Teller. Nach jedem Gang wird das benutzte Geschirr mit dem dazugehörigen Besteck abgeräumt.

Brotteller

Der Brotteller wird immer links oben mit einem kleinen Buttermesser platziert. Es gilt als unhöflich, sich direkt eine ganze Scheibe Brot zu schmieren. Vielmehr wird jeweils ein mundgerechtes Stück Brot mit den Händen abgerissen und mit Butter bestrichen.

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Besteck

Für jeden geplanten Gang werden die benötigten Besteckteile normalerweise im Vorfeld eingedeckt. Dabei werden die Bestecke, die mit der rechten Hand genutzt werden auch auf der rechten Seite platziert, diejenigen Teile, die mit der linken Hand benutzt werden auf der linken Tellerseite. Die zuerst benötigten Bestecke liegen immer außen. Bei jedem neu servierten Gang wird also wieder das äußerste Besteck genutzt.

Messer werden immer mit der scharfen Schneide in Richtung Teller gelegt, damit sich niemand unabsichtlich daran verletzen kann.
Sofern das Menü sehr viele einzelne Gänge vorsieht, wird manchmal auch das passende Besteck mit dem jeweiligen Gang serviert, um den Tisch nicht zu überfrachten.

Brotmesser

Das kleine Brotmesser ist durch seine abgerundete Klingenform ideal zum Streichen von Butter und Aufstrich geeignet.  Die Klinge ist meist breit und stabil und nur mäßig scharf. Durch seine Größe passt es optimal auf den kleinen Brotteller, welcher immer auf der linken Tellerseite oberhalb der Bestecke platziert wird.

Vorspeise oder Dessert Besteck

Das Vorspeise oder Dessert Besteck ist die kleinere Ausgabe des Menü Bestecks und besteht aus Dessertgabel, Dessertlöffel und Dessertmesser. Speziell in wärmeren Ländern wie Spanien oder Italien wird das kleinere Besteck gerne für die Zwischengänge genutzt. In Deutschland findet das Vorspeise-Besteck ebenfalls beim Brunchen oder für leichte Zwischengänge wie Salate seinen Einsatz.

Suppenlöffel (oder auch Menülöffel)

Der Löffel in jeglicher Form ist das älteste Essbesteck der Menschen und wurde der schöpfenden Hand nachempfunden. In alten Zeiten wurde hieraus sowohl gegessen als auch getrunken. Den oberen runden Teil des Löffels nennt man bis heute „Laffe“, welches das althochdeutsche Wort für schlürfen, schlecken ist.Früher wurde das Essens-Werkzeug aus Holz oder Stein hergestellt, heute findet man hauptsächlich Edelstahl Bestecke, welche teilweise farbig veredelt werden. Silberbestecke, welche früher in jede Aussteuer einer Braut gehörten, findet man heute nur noch selten im täglichen Gebrauch.

Fischbesteck

Fischbesteck setzt sich aus einer Fischgabel und einem Fischmesser zusammen. Die Fischgabel hat breitere Zinken als die herkömmliche Menügabel sowie eine tiefere Mittelzinke mit einem kleinen Loch. Durch diese spezielle Formgebung lässt sich das Fischfleisch leichter von den Gräten trennen. Mit der tieferen Mittelzinke werden Gräten problemlos aus dem Fleisch gelöst. Das besonders flache Fischmesser trennt das Fischfleisch von Haut und Gräten ohne es zu beschädigen. Das Messer hat statt der Schneide eine angeprägte, stumpfe Facette. Damit wird das Fischfleisch nicht geschnitten, sondern vorsichtig zerteilt. Ebenfalls wird so verhindert, dass Gräten unabsichtlich klein geschnitten und verzehrt werden.

Tipps und Tricks für Dein perfektes Hochzeits-Dinner
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Menübesteck

Ein vollständiges Menübesteck besteht aus Menügabel, Menülöffel und Menümesser. Die Menügabel hat in Europa meist 4 Zinken, die gleichmäßig geformt und angeschliffen sind. Ursprünglich wurde die Gabel im christlichen Mitteleuropa als Werkzeug des Teufels angesehen und aus diesem Grund nicht verwendet. Erst im 16. Jahrhundert kam sie zunehmend als Essbesteck in Mode.

Das Messer als Stein-Werkzeug für die Menschen ist vermutlich so alt wie der Ess-Löffel. Anfänglich wurde es nicht zum Essen genutzt sondern zum vorherigen Zerkleinern des Essens in mundgerechte Portionen, welches dann mit den Händen zum Mund geführt wurde. Das Messer war wie der Löffel ein persönlicher Gegenstand; man trug beide zusammen in einem Lederfutteral -dem Besteck- am Gürtel.

Gläser

Für jeden Gast stehen rechts oben die passenden Gläser bereit. Ganz rechts außen findet sich das Wasserglas, welches während des gesamten Menüs genutzt wird. Dem folgt ein Weißwein Glas und dann das Rotwein Glas. Bei Bedarf wird bereits ein Glas für das Dessert mit eingedeckt (Champagner oder süßer Wein).

Das Glas für den Hauptgang (normalerweise das Rotweinglas) ist das sogenannte „Richtglas“ und wird immer über dem Menümesser platziert. Alle anderen Gläser werden daran ausgerichtet.

>>> Beteiligte Dienstleister:

Die Experten Runde findest Du unter http://www.lieschen-heiratet.de
Illustration und Foto: Tiffany J. Maassen https://www.facebook.com/tiffanymaassen
Floristik: Ramona Kuhning von der Ideenschmiede https://www.facebook.com/search/top/?q=die%20ideen%20schmiede
Porzellan: Goldröschen Vintage Verleih

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